Lebensdauer von Uhren verlängern

Die Lebensdauer liegt auch an Dir

Armbanduhren sind im täglichen Gebrauch verschiedensten Belastungen ausgesetzt. Ob beim Sport, im Büro, beim Handwerken im Eigenheim, beim Händewaschen und sogar bei der Arbeit am Laptop. Alles was wir mit den Händen machen ist ein potentielles Risiko für die Armbanduhr an unserem Handgelenk. Gefahren lauern grundsätzlich an vielen Orten. Da wir aber alle Liebhaber von Uhren sind und jedes unserer Stücke einen ganz besonderen persönlichen Wert für uns hat, gilt es Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um möglichst lange Freude mit der Armbanduhr zu haben.

Schütze Deine Armbanduhr vor extremen Temperaturen

In erster Linie ist es wichtig Uhren vor extremen Wetterbedingungen zu schützen. Das heißt beispielsweise, dass hohe Luftfeuchtigkeit, direktes intensives Sonnenlicht und extrem hohe oder niedrige Temperaturen für Uhren schwer verträglich sind. Uhren fühlen sich vor allem bei zu hohen Temperaturen über 50 Grad und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht wohl. Solltest Du also eine Reise an einen Ort mit extremen Wetterbedingungen planen, ist es eine gute Idee, deine Lieblingsarmbanduhr zuhause zu lassen und sicher zu verwahren. Eine Expeditionsfahrt zum Plateau der Ostantarktis machst Du also besser ohne Deine Uhr am Handgelenk.

Stöße und Druck schaden Deiner Armbanduhr

Uhren sind grundsätzlich stabil. Das gilt auch für das verbaute Glas, das das Zifferblatt schützt, insofern es Saphirglas ist. Denn Saphirglas ist härter als Mineralglas und auch widerstandsfähiger. Dennoch ist eine wichtige Regel Uhren vor Schlägen, Stößen und hohem Druck zu schützen. Vor allem bei Tätigkeiten wo die Gefahr besteht, dass die Armbanduhr Schläge und starke Stöße abbekommt, sollte die Uhr besser abgenommen werden. Armbanduhren werden in dafür vorgesehenen Laboren zwar aufwendig auf Druckbelastung überprüft, sind aber keine Garantie für mögliche entstehende Schäden.

Feuchtigkeit vertragen Uhren nur schlecht

Sind Uhren wasserdicht? Kann ich meine Armbanduhr tragen, wenn ich schwimmen gehe? Diese Frage begegnet uns oft und die Antwort ist denkbar einfach. Wieso solltest Du Deine Armbanduhr und das sensible Lederarmband beim Bahnen ziehen im Schwimmbad tragen? Wahrscheinlich macht eine dafür vorgesehene Sportarmbanduhr aus Kautschuk mehr Sinn. Uhren sind zwar meist als wasserdicht gekennzeichnet, das bedeutet aber nicht, dass diese zum Tauchen oder Sportschwimmen geeignet sind. Sollte Deine Uhr angeben, dass diese bis zu 5 Bar wassergeschützt ist entspricht das dem maximalen Wasserdruck und ist gleichzusetzen mit Spritzwasser. Erst ab einer Angabe von 20 Bar ist die Uhr für einen Tauchgang geeignet. Uhrmacher haben übrigens die Möglichkeit die Wasserdichtigkeit zu prüfen. Das empfehlen wir auch zu tun, denn die Wasserdichtigkeit einer Armbanduhr kann abnehmen. Außerdem gilt, dass ein sensibles Lederarmband besser nicht im Wasser tragen. Denn Leder ist ein empfindliches Material. Form und Farbe können sich bei häufigem und intensivem Wasserkontakt verändern.